Küsschen verboten! Um der Ausbreitung der Schweinegrippe vorzubeugen, wollen ausgerechnet im "Küsschen-Land" Frankreich manche Gemeinden das obligatorische “bisou“ zur Begrüßung verbieten:
"In dem französischen Dorf Le Guilvinec dürfen Kindergartenkinder und Grundschüler sich seit Mittwoch nicht mehr mit dem traditionellen Küsschen auf die Wange begrüßen. Das berichtete die französische Zeitung "Le Parisien"."
Damit die Kleinen ihren Emotionen trotzdem freien Lauf lassen können, hat die Schule Ersatz organisiert: eine "Küsschenkiste", in die die Kinder Herzen aus Papier für ihre Mitschüler werfen können.
Quellen
www.spiegel.de: Küsschen verboten!
www.aerztezeitung.de: Schweinegrippe: Küsschen-Verbot in der Bretagne
Überlange Wartezeiten beim Arzt rechtfertigen die Zulassung weiterer Ärzte urteilte am Mittwoch das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel. Die Kassen forderten ihre Versicherten auf, lange Wartezeiten zu melden. Viele hätten schon ein extra Beschwerdemanagement eingerichtet...
Hier ein Auszug aus einem Beitrag zu diesem Thema:
“[...] Für die Behandlung von Kassenpatienten können sich Ärzte nicht frei niederlassen. Um eine teure Überversorgung zu vermeiden, ist die Zahl der Zulassungen begrenzt [...] Wie nun das BSG bestätigte, sind überlange Wartezeiten ein "sachgerechtes Kriterium", um einen "Sonderbedarf" zu begründen. Ärzte, die Kassenpatienten links liegen lassen, schaffen sich danach selbst neue Konkurrenz, wenn es zu massiven Beschwerden kommt. [...]." (aerzteblatt.de)
Wie die Apotheken-Umschau (will fast sagen: ironischerweise) erst vor kurzem berichtete, ist die so genannte "Zwei-Klassen-Medizin" zumindest juristisch gesehen gedeckt: "Der Arzt kann dies als Eigenart seiner Praxisorganisation ansehen, für die es keine rechtlichen Vorgaben gibt. Die Freiheit endet jedoch bei einem Notfall oder wenn sich die Wartezeit ...
Auch in diesem Jahr bietet die Konferenz Xinnovations 2009 ein ebenso facettenreiches wie spannendes Programm mit Beiträgen aus Forschung, Entwicklung, Wissenschaft und Verwaltung an. Im Rahmen des am 16. September stattfindenden Xinnovations eHealth Forums wird ab 17:30 Uhr auch doctr.com Geschäftsführer Dr. Kai von Harbou referieren und sich in der anschließenden Diskussion Ihren Fragen stellen. Titel des Vortrages: "Online-Sprechstunde: Zeitgemäße Arzt-Patienten-Kommunikation mit Hilfe von IKT" Der Vortrag ist Teil des Panels: "Gesundheit im Inter- und Intranet - Patienten- und Versorgungsorientierte Plattformen." Referenten und Beiträge können Sie bereits online einsehen.
Die Konferenz der Xinnovations findet vom 14.-16. September 2009 an der Humboldt-Universität zu Berlin statt.
Programm eHealth
Ort und Zeit
Mittwoch, 16.9.2009 09:00 - 17:00 | Humboldt-Universität zu Berlin | Hauptgebäude, Senatssaal | Unter den Linden 6 | 10099 Berlin
"Das ist für mich Betrug": Schmidt empört über Ärztebestechung durch Kliniken
- Posted on 02.09.
Wenn der Name Ulla Schidt fällt, denken derzeit viele verständlicherweise sofort an eine bestimmte Affäre. In dem folgenden Fall steht die Gesundheitsministerin jedoch (man möchte fast sagen: endlich!) auf der anderen Seite der Anklagebank. Es geht, wie focus.de titelt, um einen "Ärzteskandal", der sich um sogenannte illegale "Kopfprämien" dreht - Bestechungsgelder, die Kliniken an niedergelassene Ärzte für die Überweisung von Patienten zahlen. Neu ist das Thema nicht. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums gebe Hinweise auf die verbotenen Machenschaften bereits seit 2001. Die Diskussion in einer breiten Öffentlichkeit war also längst überfällig... Bleibt zu hoffen, dass die Diskussionen um die sogenannten "Fangprämien" der Transparenz und der Qualitätssteigerung des Gesundheitswesen zu Gute kommen...
Hier einige Auzüge und Links zum "Ärzteskandal":
"[...] Warum weist ein Arzt einen Patienten in eine bestimmte Klinik ein? Weil er dort die beste Behandlung bekommt? Weil dieses Krankenhaus für diese Erkrankung besonders spezialisert ist? Falsch. Der Grund ist banaler, aber ...
Wenn die Schwestern mit dem Rollwagen durch den Krankenhausflur klappern, rümpft so mancher Patient schon beim Gedanken an das bald servierte Essen die Nase. Zu Recht, wie eine Studie der Universität Bournemouth vor kurzem zeigte. Demnach werden "die Häftlinge in britischen Gefängnissen besser ernährt als die Patienten in den staatlichen Krankenhäusern [...]. Nicht nur, dass die Qualität der Krankenhauskost zu wünschen übrig lasse, "zudem werde nicht hinreichend überwacht, dass die Patienten auch aufessen" ...
| Quellen: |
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www.tagesspiegel.de: Im Knast schmeckt´s besser
http://news.bbc.co.uk/: Prison food 'beats NHS hospitals'
www.bournemouth.ac.uk:Hungry in hospital, healthy in prison?
