Auf Wunsch der Bundesregierung sollen die Risikogruppen als erstes gegen die Schweinegrippe geimpft werden. Allerdings wurden bei den Risikopatienten bisher keinerlei Tests durchgeführt. Bei einer Massenimpfung in dieser Größenordnung wird erwartungsgemäß ein erhöhtes Aufkommen von Nebenwirkungen erwartet. „Das Paul-Ehrlich-Institut hat bereits bekannt gemacht, dass mit Kopf- und Gliederschmerzen, mit Schwellungen an der Einstichstelle öfter gerechnet werden muss als bei der saisonalen Grippe." Die ersten klinischen Versuche laufen gerade erst an. Hierzu äußert sich Wolfram Hartmann, der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte: “Die Bundesregierung vermittelt den Eindruck, dass die Verteilung der Impfstoffe ein rein technisches Problem sei. Das ist unverantwortlich.” Insbesondere von Impfungen bei Kindern sei erstmal abzusehen. Gleiches gilt für Schwangere, bei denen ebenfalls keinerlei Tests durchgeführt wurden. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mahnt zur Vorsicht. „Der Impfstoff sollte bei Kindern und Schwangeren sehr genau untersucht werden, bevor er verabreicht wird.“
Die bisher aufgetretenen Nebenwirkungen sind zwar nicht untypisch ...
Das RBB Magazin "Kontraste" zeigte am 20.08. einen Beitrag , der einmal mehr deutlich machte, wie sehr die Versorgungsqualität an deutschen Kliniken noch zu wünschen übrig lässt. Am Beispiel des im wahrsten Sinne des Wortes "totgeschwiegenen Krankenhauskeims" MRSA wird beleuchtet, wie gefährlich der lapidare Umgang mit Informationen von Seiten der Kliniken und fehlende Richtlinien (b.z.w. Auflagen) in Sachen Hygiene sein können...
Mehr zum Thema: Killerbrut - Die verschwiegene Katastrophe Ein Film von Meike Hemschemeier
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www.rrb-online.de: Kontraste: Infektionsrisiko Krankenhaus – Gefahr durch tödliche Keime
www.daserste.de: Killerbrut - Die verschwiegene Katastrophe
Wer sich im Internet über Krankheiten informiert, sollte sich darüber bewusst sein, nicht immer richtige und vor allem nicht immer vollständige Informationen zu finden. Vor kurzem haben wir bereits darüber gebloggt. Die gestern im Tagesspiegel und auf ZEIT ONLINE publizierten Artikel: "Wie Gesundheitsportale krank machen" und "www.hypochonder.de" beleuchten nocheinmal den Trend zur Nutzung von Gesundheitsportalen und weisen darauf hin: "Die Gesundheitsportale können den Arztbesuch immer nur ergänzen". Richtig!
Aber: Der Umgang mit (Pharma)Werbung auf den genannten Portalen wird dabei meines Erachtens zu unkritisch abgehandelt. Die Defizite einiger Portale , die der zitierte Test der Stiftung Warentest bemängelte, werden schlichtweg übergangen. Stattdessen wird die Frage danach, ob man "Gesundheitsportalen trauen" könne, mit der Feststellung umgangen: Wer nach einer Krankheit sucht, wird sie auch finden. Die durch die Überschrift "Wie Gesundheitsportale krank machen" zu erwartende Erklärung ist leider zu undifferenziert auf die Patienten abgeschoben worden: Schade!
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ZEIT ONLINE: Netdoktor ...
"filmfest im Roten Saal" verabschiedet sich mit Fritz Langs Klassiker "Spione"
- Posted on 18.08.
Das Filmkunstprojekt filmfest im Roten Saal der Stadt Braunschweig bleibt auch in der allerletzten Vorstellung seinem Anspruch treu, den „besonderen Film“ zu zeigen: Die restaurierte Fassung des Fritz Lang-Klassikers „Spione“, begleitet am Flügel von Stephan von Bothmer!
"In der Verfilmung eines Romans von Thea von Harbou führt der gelähmte Chef des Bankhauses Haghi unbemerkt ein Doppelleben. Er ist auch der Kopf einer internationalen Spionagezentrale, die mit Raub, Mord und Erpressung arbeitet. Der Chef des Geheimdiensts setzt den jungen Mitarbeiter Nr.326 auf den großen Unbekannten an. Der wiederum erfährt davon und beauftragt die Russin Sonja, Nr. 326 zu beseitigen."
" filmfest im Roten Saal, das gemeinsame Filmkunstprojekt des städtischen Kulturinstituts und des Internationalen filmfestes Braunschweig, wird nach sieben erfolgreichen Jahren in diesem Sommer auslaufen. Gestartet im April 2002 in der BRÜCKE am Steintorwall, haben seitdem mehr als 15.000 Besucher unsere rund 200 Veranstaltungen besucht. Viermal wurde das Projekt mit dem ...
Für die ab Ende September anstehende Impfwelle gegen die Schweinegrippe schlug die niedersächsische Gesundheitsministerin Mechthild Ross-Luttmann eine Extra-Impfsprechstunde vor. So könne einfach und unkompliziert die Herausforderung einer Massenimpfung von den Hausärzten übernommen werden. Das Einrichten von einer täglichen Extra-Impfsprechstunde könne z. B. morgens von 8.00 bis 9.00 Uhr angeboten werden. Betriebsärzte und Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst könnten zusätzlich noch ergänzend bestimmte Personengruppen impfen. Geimpft werden sollen im ersten Schritt alle Risikogruppen. "Laut Bundesgesundheitsministerium werden die bereits bestellten 50 Millionen Dosen Impfstoff zunächst für rund 30 Prozent der Bevölkerung ausreichen."
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AD HOC NEWS: Ross-Luttmann: Hausärzte sollten gegen Schweinegrippe impfen
