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Durchblick dank "Weisser Liste"

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In den vergangenen Jahren haben medizinische Informationsangebote im Internet immer mehr zugenommen. Patienten wollen verstärkt Einfluss auf ihre Behandlung nehmen und suchen selbständig nach Beratungsangeboten und Therapiemöglichkeiten. Oft ist es für Laien schwer bis unmöglich, sich in der Masse der Informationen zurechtzufinden, da viele Angebote nur mit dem nötigen Fachwissen verständlich sind. Diesem Problem hat sich die "Weisse Liste" angenommen. Die "Weisse Liste" ist ein unabhängiges, barrierefreies Internetportal zur bundesweiten Krankenhaussuche. Dabei handelt es sich um ein von der Bertelsmann Stiftung und den Dachverbänden der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen gemeinsam durchgeführtes Projekt, das zur Transparenz und zum Verständnis des Gesundheitssystems beitragen soll.

"Das Internetportal ist seit Juni 2008 online zugänglich und informiert nutzerfreundlich und leicht verständlich über das Leistungsangebot und die Qualität der rund 2.000 Krankenhäuser in Deutschland. Ein integrierter Diagnosen-Dolmetscher, rund 4.000 allgemeinverständlich übersetzte Fachbegriffe, ein spezieller, interaktiver Such-Assistent und verschiedene andere Funktionen machen es möglich, dass ...

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Ein bisschen Schwund ist immer - Die Zusatzbeiträge der Krankenkassen

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Die Debatte um die Gesundheitspolitik und -reform dreht sich 2010 größtenteils um die Zusatzbeiträge der Krankenkassen. Etwa 70 Millionen Deutsche sind Mitglieder einer gesetzlichen Krankenkasse.

Bereits seit Juli 2009 zahlen die Versicherten der Gemeinsamen BKK Köln 8 Euro zusätzlich zum einheitlichen Beitragssatz, im Januar 2010 hat die Krankenkasse diesen Satz auf ein Prozent des Einkommens erhöht.

Seit Anfang 2010 haben 14 weitere gesetzliche Krankenkassen einen solchen Zusatzbeitrag eingeführt. Da dieser Betrag derzeit nicht mehr als ein Prozent des Jahreseinkommens ausmachen darf, liegt er bei den meisten Krankenkassen mit Zusatzbeitrag derzeit bei 8 Euro - denn erst bei einem darüber liegenden Betrag würde der tatsächliche Prozentsatz überprüft werden.

Außer der Gemeinsamen BKK Köln erheben lediglich die BKK für Heilberufe, die BKK Publik und die BKK Westfalen Lippe einen Zusatzbeitrag in Höhe von einem Prozent des monatlichen Bruttoeinkommens. Bei der BKK Publik ist er überdies begrenzt auf höchstens 16 Euro, bei der BKK ...

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TV-Tipps für das Wochenende

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Herzbrücke Film von Jobst Thomas

Freitag, den 27. August 2010, 12:45 - 13:00 Uhr, 3sat

Im Hamburger Albertinen-Krankenhaus werden Kinder aus Kabul am Herzen operiert. Über 50 Mädchen und Jungen hat das Projekt "Herzbrücke" bereits das Leben retten können. "Für mich und mein Team ist es eine besondere Motivation, schwerkranken Kindern aus dem krisengeschüttelten Afghanistan eine zweite Chance zu schenken - einen Neubeginn für die Kleinen", sagt Friedrich-Christian Rieß, Chefarzt der Abteilung Herzchirurgie, bekennender Christ und selbst Vater von sechs Kindern. Seit 2005 engagieren sich Herzchirurgen, Kardiologen, Anästhesisten und Pflegende des Krankenhauses für Kinder mit angeborenen Herzfehlern, die in ihrer Heimat wegen der dort unzureichenden medizinischen Versorgung keine Überlebenschance haben. Alle Beteiligten leisten ihre Unterstützung während der Freizeit. Eine Herausforderung für jeden einzelnen. Die jüngste "Kinderluftbrücke Kabul-Hamburg" hat Anfang 2010 stattgefunden. Zehn herzkranke Kinder und Jugendliche, körperlich nicht belastbar und teilweise stark untergewichtig, mussten sich für mehrere Monate von ihren ...

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TV-Tipps für das Wochenende

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Brustkrebs überleben - Den Feind besiegen

Freitag, 20. August 2010, 21.45 - 22.30 Uhr, Arte

Dokumentation von Jutta Rosbach

Fast 60.000 Frauen erkranken in Deutschland jährlich an Brustkrebs. Für knapp 18.000 von ihnen endet die Krankheit tödlich. 'Das ist ein nicht greifbarer Feind. Dieses Gefühl, ich bin krank, obwohl es mir gut geht', sagt die 40-jährige Birgit kurz nach der Diagnose. Birgit ist erblich vorbelastet. Ihre Mutter erkrankte kurz vor ihr an Brustkrebs. Filmemacherin Jutta Rosbach begleitet Birgit bis zum Abschluss der Chemotherapie, die sie mit Sport und positiver Willenskraft zu bewältigen versucht. Für die 46-jährige Gundula bedeutet die Diagnose Krebs den Verlust ihrer Brust. Dieses Schicksal trifft immer noch jede dritte Brustkrebspatientin. Gundula entscheidet sich für einen Brustaufbau aus körpereigenem Gewebe. Vor dem Hintergrund der sehr persönlichen Schicksale der beiden Frauen schildert Jutta Rosbach, welche Formen der Früherkennung und Therapie es heutzutage gibt. Wie sicher sind Vorsorgeverfahren ...

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Lockprämien für Ärzte

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Im Kontext des zunehmenden Ärztemangels mit rund 20.000 ausscheidenden Ärzten in den kommenden zehn Jahren wirbt ein kleines Krankenhaus in der Lüneburger Heide mit einer so genannten Lockprämie um Nachwuchsärzte. Das Heidekreis-Klinikum in Soltau und Walsrode zahlt jedem neuen Assistenzarzt der Klinik eine einmalige Pauschale von 4.000 Euro.

Eine solche Zuwendung wird in Medizinerkreisen heftig diskutiert. Während sich die Ärzteverbände Hartmannbund und Marburger Bund für die Prämie einsetzen, ist die Niedersächsische Krankenhausgesellschaft gegen die einmalige Zahlung. Ihr Verbandsdirektor Helmut Fricke sagte Ende letzter Woche dazu:

„Wir haben Tarifverträge, die wir mit den Prämien konterkarieren.“

Darüber hinaus ist die Zuwendung nach Meinung der Krankenhausgesellschaft nur ein kurzfristiger Anreiz für Bewerber. Um mehr Nachwuchs zu gewinnen, der den Ärztemangel ausgleichen soll, müssten sich vielmehr die Rahmenbedingungen ändern und arbeitnehmerfreundlicher werden.

Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Prof. Kuno Winn, sieht die Lockprämie dagegen als legitimes Wettbewerbsmittel in Zeiten des Mangels an Ärzten ...

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