Willkommen in der Nanowelt
Film von Charles-Antoine de Rouvre und Jérôme Scemla
Freitag, den 15. Oktober 2010, 20:15 - 21:10 Uhr, 3sat
Darf der Mensch eine Technik wie die Nanotechnik, deren vollständige Auswirkung er noch gar nicht und noch nicht bis ins Detail verstanden haben kann, überhaupt schon flächendeckend einsetzen? Und wer könnte den Einsatz überhaupt noch kontrollieren? Kann man die Uhr noch zurückdrehen, oder sind wir und unsere Umwelt nicht bereits heute schon von Nanopartikel durchdrungen? Die Nanomedizin wirft eine Reihe von primär ethischen Fragen auf. Es ist unbestritten, dass jede neue Technik auch neue Risiken birgt. Aber gehen in diesem Fall diese Fragen nicht noch tiefer als bei anderen neuen Techniken oder wissenschaftlichen Methoden? Schließlich nimmt die Wissenschaft mit der Nanotechnik die Basis allen Seins für sich in Anspruch und glaubt, die Welt ausgehend von den Atomen aus zu besitzen und letztlich zu beherrschen. Kann das gut ...
Die Social Networking Plattform Foursquare will gemeinsam mit dem Musiksender MTV dafür sorgen, dass Gesundheitsvorsorge gerade von jüngeren Leuten ernster genommen wird.
Beim Ortungsdienst Foursquare zeigen Nutzer wo sie sich aufhalten, indem sie dort "einchecken". Dabei können Sie Punkte und Abzeichen sammeln. Wer sich häufig im Fitnessstudio anmeldet gilt beispielsweise als "Gym Rat".
Die Aktion von MTV mit Foursquare heißt "GYT: Get yourself tested". Jeder Nutzer, der sich auf sexuell übertragbare Krankheiten testen lässt, bekommt das GYT Abzeichen. Damit soll das Stigma einer solchen Untersuchung beseitigt werden. Die Auszeichnung soll eine Art Ehrenabzeichen sein, mit dem die Nutzer dafür belohnt werden, dass sie sich die Zeit für einen Test genommen haben und dies nun auch ihren Freunden mitteilen. Dies soll sich im Selbstläufer verbreiten, indem Freunde von bereits getesteten Foursquare-Nutzern dazu animiert werden, die Initiative zu zeigen, sich auch auf sexuell übertragbare Krankheiten testen zu lassen.
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Der im September veröffentlichte Arzneimittelreport verdeutlicht die in Deutschland verhältnismäßig sehr hohen Preise für Medikamente. Arzneimittel kosten in Deutschland im Schnitt zwischen 50 und 100 Prozent mehr als in anderen europäischen Ländern. Im Vergleich zu Schweden sind Medikamente hier etwa 50 Prozent teurer, bei Generika ist der deutsche Preis sogar doppelt so hoch wie im Königreich. 63 von 100 Arzneimitteln, die im ersten Halbjahr 2010 von Apotheken an gesetzlich Versicherte abgegeben wurden waren Generika.
Um einen Vergleich herstellen zu können, wurden die Preise der 50 umsatzstärksten Medikamente gegenübergestellt.
Der Grund für die wesentlich höheren Preise in Deutschland - dem größten Arzneimittelmarkt in Europa - ist laut dem Report die Freiheit, Preise selbst festzulegen. In Europa haben sonst nur Dänemark und Malte ebenfalls dieses Privileg, in den anderen Mitgliedsstaaten der EU sind die Preise reguliert.
Die Ausgaben für Medikamente stiegen im vergangenen Jahr um etwa 4,8 Prozent auf 32,4 Mrd. Euro ...
Auf dem 62. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. in Düsseldorf durften Gymnasialschüler ab der 10. Klasse in der vergangenen Woche mit einem Schülerprogramm an der Jahrestagung der urologischen Fachgesellschaft teilnehmen.
Unter dem Motto Operieren statt Unterricht konnten die Schüler als Urologe für einen Tag am Simulator selbst handeln und die Welt der Wissenschaft somit praktisch statt nur theoretisch auf der Schulbank kennenlernen.
Quellen und weitere Informationen:
Deutsche Gesellschaft für Urologie. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie.
Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. Medizin zum Anfassen: „Werde Urologe für einen Tag“
BMF81. (22. Juli 2005). Male reproductive system lateral nolabel. Wikimedia.
Durch die Lebendspende des ehemaligen Außenministers Steinmeier an seine Frau Elke Büdenbender kam in Deutschland in den vergangenen Wochen die Debatte um Organspende wieder auf.
Täglich sterben in Deutschland drei Menschen, weil es nicht genügend Organe gibt. Lebendspenden wie im Fall von Frank-Walter Steinmeier und seiner Frau sind in Deutschland auf "Verwandte ersten oder zweiten Grades, Ehegatten, Verlobte oder andere Personen, die dem Spender in besonderer persönlicher Verbundenheit offenkundig nahe stehen" beschränkt,. Damit sollen Erpressungsversuche und Organhandel ausgeschlossen werden, darüber hinaus weiß der Spender für wen er sein Organ gibt.
Organhandel ist in Deutschland und einem Großteil der restlichen Welt verboten. Dennoch gibt es immer wieder Fälle, in denen verzweifelte Patienten, die beispielsweise dringend eine Niere benötigen, ein Organ im Ausland kaufen. Besonders häufig geschieht dies in Indien. Die Spender erhalten kaum Geld für das eigentliche Organ und für die Empfänger ist die Gefahr sehr hoch. Überdurchschnittlich häufig kommt es ...