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13.8. 2009
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Streit und Einigung bei H1N1-Impfung!

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Bundeskanzlerin Angela Merkel, Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier und ihre 14 Minister sollen möglichst rasch gegen die Schweinegrippe geimpft werden. Aber auch für rund 100.000 Mitarbeiter des Regierungsapparats wurde der Impfstoff schon geordert. Das Innenministerium stellte hierzu klar, alle Kabinettsmitglieder gehörten zum Personenkreis, die für die Funktionsfähigkeit des Staates von besonderer Bedeutung sind und werden deshalb bevorzugt behandelt. Allerdings soll die Schweinegrippe-Impfung für alle Bundesbürger ermöglicht werden. Die Regierung will genügend Impfstoff gegen die Schweinegrippe für die gesamte Bevölkerung bereitstellen. Wer geimpft werden wolle, solle von dieser Möglichkeit auch Gebrauch machen können, sagte Merkel dem Sender RTL. Die gesetzlichen Krankenkassen hatten Bund und Länder wiederholt dazu aufgefordert, sich an den Kosten der Impfung stärker zu beteiligen. Die von den Kassen geforderte Beitragserhöhung wegen der zusätzlichen Kosten für die Impfaktion lehnte die Bundesregierung jedoch ab. Nach tagelangem Streit hat sich Gesundheitsministerin Schmidt mit Spitzenvertretern der Krankenkassen nun geeinigt: Die Kassen übernehmen für die Hälfte der Bevölkerung die Kosten - den Rest muss der Steuerzahler leisten. Die Höhe der Kosten für die Impfung von 50 Prozent der Bevölkerung werden auf etwa eine Milliarde Euro geschätzt. Höhere Kassenbeiträge oder Zusatzzahlungen solle es nicht geben.

Quelle:

ad-hoc-news.de: Auch Merkel und Steinmeier sollen rasch gegen Schweinegrippe geimpft werden

fazfinance.net: Schweinegrippe Impfung soll für alle möglich sein

mdr.de: Höhere Beiträge wegen Schweinegrippe?

SpiegelOnline: Bund und Kassen einigen sich bei Impfkosten

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