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21.8. 2009
Category telehealth

Morbus Internet?

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Wer sich im Internet über Krankheiten informiert, sollte sich darüber bewusst sein, nicht immer richtige und vor allem nicht immer vollständige Informationen zu finden. Vor kurzem haben wir bereits darüber gebloggt. Die gestern im Tagesspiegel und auf ZEIT ONLINE publizierten Artikel: "Wie Gesundheitsportale krank machen" und "www.hypochonder.de" beleuchten nocheinmal den Trend zur Nutzung von Gesundheitsportalen und weisen darauf hin: "Die Gesundheitsportale können den Arztbesuch immer nur ergänzen". Richtig!

Aber: Der Umgang mit (Pharma)Werbung auf den genannten Portalen wird dabei meines Erachtens zu unkritisch abgehandelt. Die Defizite einiger Portale , die der zitierte Test der Stiftung Warentest bemängelte, werden schlichtweg übergangen. Stattdessen wird die Frage danach, ob man "Gesundheitsportalen trauen" könne, mit der Feststellung umgangen: Wer nach einer Krankheit sucht, wird sie auch finden. Die durch die Überschrift "Wie Gesundheitsportale krank machen" zu erwartende Erklärung ist leider zu undifferenziert auf die Patienten abgeschoben worden: Schade!

Quellen:

ZEIT ONLINE: Netdoktor et al. Wie Gesundheitsportale krank machen

Der Tagesspiegel vom 20.08.2009: Mit Risiken und Nebenwirkungen: Kann man Gesundheitsportalen im Internet trauen?

Bild: flickr.com: Patients Property

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