An dieser Stelle möchte ich Sie auf eine zusammenfassende Studie zum Thema Telemedizin von Uwe Perlitz für die DB-Research hinweisen. Sie gibt einen Überblick über die Aussichten und Möglichkeiten sowie über Hemmnisse und zu schaffende Rahmenbedingungen für den Einsatz telemedizinischer Anwendungen.
Quelle:
Deutsche Bank Research: Uwe Perlitz: Telemedizin verbessert Patientenversorgung (.pdf)
Laut der VDE-Trendstudie MedTech 2020 ist Deutschland bei Telemedizin und eHealth auf dem Weg zum globalen Innovationsführer. Hier ein Auszug aus der Pressemitteilung:
"...Als wichtigste neue Innovationsfelder erwarten die Fachleute bis 2020 Telemedizin und Digitalisierung des Gesundheitswesens (eHealth), die regenerative Medizin sowie Prothetik und Implantate. Vor allem bei Prothetik und Implantaten sehen sie in Asien sprunghafte Zuwächse. Dagegen wird nach ihrer Einschätzung im Feld Telemedizin und eHealth Europa die USA als Technologieführer ablösen..." (www.vde.com)
Weiterführende Links:
VDE-Studie : MedTech-2020
scienceblogs.de Wohin die Reise geht: Medizintechnik des Jahres 2020
Am 10.01.2010 wurde die von der Barmer/GEK in Auftrag gegebene Studie: Arztreport 2010 vorgestellt. Demnach stieg die Zahl der Arztbesuche der Deutschen in den letzten Jahren kontinuierlich. Eine der Kernaussagen des Reports lässt sich in dem Satz: "Mehr Patientenkontakte, weniger Zeit zusammenfassen": Statistisch gesehen hatte der Studie zufolge jeder der knapp 150.000 niedergelassenen Ärzte im Schnitt 45 Patienten pro Werktag im Sprechzimmer. Hieraus ergebe sich eine Behandlungszeit von 8 Minuten pro Patient.
"Zwar ist mit Einführung von Abrechnungspauschalen eine direkte Auszählung von ambulanten Arztkontakten nicht mehr möglich - rechnerisch ergeben sich 2008 nur noch 13,5 erfasste Arztkontakte. Doch lässt der Anstieg von Behandlungsrate und Fallzahlen auf einen Anstieg der Arztkontakte schließen. In den Jahren 2006 und 2007 wurden je Behandlungsfall konstant 2,5 Arztkontakte ermittelt. Legt man diesen Faktor und die gestiegenen Fallzahlen zugrunde, so ist von einem leichten Anstieg von 17,7 auf 18,1 ...
Aus dem 1. länderübergreifenden Gesundheitsbericht Berlin Brandenburg 2009 geht hervor, dass Berliner und Brandenburger häufiger krank sind, als Arbeitnehmer in anderen Bundesländern. Am häufigsten leiden sie unter Rückenproblemen und anderen Muskel- und Sklelett-Beschwerden. Deutlich mehr Berliner als Brandenburger sind auch von psychischen Leiden betroffen.
Auf Seite 11 des Gesundheitsberichts werden die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst (Auszüge):
" • Entgegen dem Bundestrend steigt der Krankenstand in Berlin und Brandenburg kontinuierlich an und liegt zudem auf einem sichtbar höheren Niveau.
Ein gestern auf aerztezeitung.de erschienener Artikel wertet die kürzlich erschienene Studie: "Branchenkompass 2009 Gesundheitswesen" aus. Demnach kam die Studie unter anderem zu folgenden Ergebnissen:
Aus der Pressemitteilung der Agentur heißt es weiterhin: "Die digitale Kommunikation ermöglicht den behandelnden Ärzten, Befunde in Echtzeit über große räumliche Distanzen zu analysieren ...