In Brandenburg, in Brandenburg...steht nun Deutschlands erster 4G-Sendemast
Schon einmal haben wir Rainald Grebe zitiert und zwar in einem Beitrag über die geringe Ärztedichte in Brandenburg. Diesmal geht es um die Beseitigung sogenannter "weißer Flecken" in Brandenburgs ländlichen Regionen.
Und auch wenn man hierbei entfernt an die schwindende ärztliche Versorgung denken mag, so sind mit den "weißen Flecken" jene vorwiegend ländlichen Gebiete gemeint, die bisher keinen schnellen Internetzugang haben. Hierzu zählte bisher auch die Gemeinde Kyritz nordwestlich von Berlin, die nun "Mobilfunkgeschichte" schreibt, wie der Tagesspiegel berichtet. Denn am Montag dieser Woche startete die Deutsche Telekom hier den geplanten bundesweiten Ausbau der vierten Mobilfunk-Generation: "Gut drei Monate nach der Versteigerung der Lizenzen für den neuen Funkstandard LTE (Long Term Evolution) nahm Telekom-Chef Rene Obermann in Kyritz (Brandenburg) den ersten Sendemast in Betrieb, der mit LTE ausgestattet ist. Bis zum Jahresende werde man rund 500 LTE-Standorte live schalten, sagte Bruno ...
...ist nicht immer objektiv, wie Werner Bartens findet. Um das zu illustrieren lauscht der Arzt und Autor der Süddeutsche Kolumne : Medizin und Wahnsinn den typischen Gesprächen einer nach sportlicher Aktivität pausierenden Männerrunde - über Frauen, Sport und eben die Güte bestimmter Ärzte. Sein Fazit: Wie ein Arzt bewertet wird hängt nicht selten vom Teppich ab, der im Wartezimmer ausliegt... #ärztebewertung
Quellen:
sueddeutsche.de Deutschland sucht den Superarzt
flickr.com plush red carpet von chadmagiera
Wir sind immer wieder auf der Suche nach Ideen, wie angehende Ärzte spielerisch lernen können und womit man praktizierende Mediziner unterhalten kann. In diesem Rahmen stellen wir heute das medizinische Monopoly vor.
Im Medical Monopoly spielen vier Krankenhäuser gegen einander. Ziel des Wettbewerbs ist es, als erstes Krankenhaus alle Betten zu belegen.
Anders als im herkömmlichen Monopoly können die Teilnehmer mit den $500, die sie zu Beginn des Spiels erhalten, keine Straßen oder Häuser kaufen. Vielmehr sollen sie in der Rolle des Oberarztes das Geld in die Apotheke, einen Operationssaal, Organe oder Körperteile investieren. Wer auf dem Feld "Office Visit" landet, darf den Patienten nach korrekt gestellter Diagnose laut Aktionskarte in seinem Krankenhaus behandeln.
Doch das Spiel bietet nicht nur Unterhaltung - es wird in einigen Bezirken der USA im Rahmen des Gesundheitsunterrichtes eingesetzt, da Anatomie, Erste Hilfe und die Grundzüge der Medizin damit erlernt werden können.
Eine interessante Idee, die ...
Immer mehr Patienten suchen medizinischen Rat im Internet. Häufig ist die Hemmschwelle hoch, zum Arzt zu gehen - und im Internet können die Ursachen für Symptome anonym und schnell selbst gefunden werden. Oder doch nicht?
Deborah Schmidt schreibt für Der Westen:
„Kaum sind die Beschwerden dort eingetippt, reihen sich Diagnose-Foren, medizinische Stammtische sowie zahlreiche Krankheitsberichte aneinander. Das Ergebnis, das „Dr. Google“ dabei präsentiert, ist alles andere als eindeutig.“
Die Gefahr ist, dass sich im Internet zu jedem Symptom schnell eine „passende“ Krankheit finden lässt. Das Internet ist prall gefüllt mit Diagnose- und Therapievorschlägen, in Foren tauschen sich Patienten aus. doch das Wichtigste gibt es hier nicht: eine Diagnose mit anschließender Therapie. Allzu häufig gehen Patienten auf der Suche nach Rat gleich vom Schlimmsten aus:
„Bauchschmerzen deuten dann auf ein Magengeschwür hin, und ein Kribbeln in den Fingern wird zum ersten Anzeichen von Multipler Sklerose.“
Besonders Menschen die ohnehin unter Krankheitsängsten leiden ...
Telemedizin und eHealth sind als Angebot in Zeiten des demographischen Wandels und der immer geringer werdenden Ärztedichte in aller Munde.
Neben bidirektionalen Angeboten wie der Online-Sprechstunde von doctr.com mit direktem Kontakt zum Arzt per hochsicherer Videokonferenz, gibt es in Deutschland etliche uni- sowie bidirektionale Telemonitoringprojekte. Anders als im ersten Fall handelt es sich hierbei nicht um den Kontakt zwischen Arzt und Patient, sondern in erster Linie um den Kontakt des Patienten mit einem Empfangsgerät, das dessen Daten automatisch auswertet.
Bei dieser Gesundheitsbetreuung aus der Ferne wird dem Patienten mehr Verantwortung für seine Gesundheit übertragen. Diese Einbindung hat einen positiven Einfluss auf seine Behandlung. Darüber hinaus ist das Ziel der Fernbetreuung, die Unabhängigkeit und Lebensqualität der Patienten zu erhalten, d.h. sie nicht ausschließlich zur Messung ihrer Werte stationär einzuweisen, unnötige Arztbesuche zu vermeiden und - nicht zuletzt - das Gesundheitswesen finanziell entlasten.
Zielgruppe der Telemonitoring-Produkte sind insbesondere Menschen mit chronischen Erkrankungen ...