Heute habe ich versucht, herauszufinden, wie die einzelnen Länder die Impfaktion gegen Schweinegrippe organisieren. Klar, ich könnte auf der Seite des Bundesministeriums für Gesundheit jedes einzelne Bundesland anklicken und mich dort schlaumachen. Aber optimistisch, wie ich bin, dachte ich, ich komme irgendwie bequemer an die Info - die ich übrigens für den letzten Blogbeitrag brauchte...
Bei der KV Berlin erfuhr ich von den gescheiterten Verhandlungen mit der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, in der Presse war zu lesen, dass sich auch die KV Rheinland-Pfalz aus der Organisation der Scheinegrippeimpfung zurückgezogen hatte. Am Bürgertelefon des Gesundheitsministeriums, wo ich ca. 30 Minuten lang darum gebeten wurde, zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal anzurufen, hieß es, man wisse nicht, wo und wo nicht die KV die Impfung organisiere. Ich solle doch bitte jedes einzelne Bundesland anrufen... Nach ein paar weiteren, nicht sehr informativen Anrufen in Rheinland Pfalz ("das organisiert jedes Bundesland für sich"), Thüringen (dauerbesetzt ...
In Berlin und und Brandenburg soll ab heute flächendeckend gegen Schweinegrippe geimpft werden. Doch scheinbar ist in Berlin nicht alles so gut organsiert , wie man vielleicht annehmen (hoffen) möchte... . So erscheinen etwa auf der Webseite der Senatsverwaltung für Gesundheit Berlin 200 Ärzte, die Imfungen vornehmen - tatsächlich können aber erst 100 Ärzte ab heute impfen, da der Impfstoff noch nicht in allen Praxen angekommen ist. Bis zum Wochenende sollen dann jedoch alle 200 Ärzte impfen können. Anders als in anderen Bundesländern (ausgenommen Rheinland-Pfalz) wird die Organisation der A/H1N1-Imfung in Berlin nicht durch die Kassenärztliche Vereinigung, sondern durch die Senatsverwaltung für Gesundheit durchgeführt - nachdem die Vertreterversammlung der KV Berlin Anfang Oktober "einem Eckpunkte-Papier der Berliner Senatsgesundheitsverwaltung zur Umsetzung der für Ende Oktober anvisierten Impfaktion nach intensiver Diskussion nicht zugestimmt." [hat] Kritisiert wurde von den Ärzten u.a. "die unzureichende Vergütung der Impfung, die unterhalb der Honorierung für eine Einfach-Impfung von 7 ...
Bei n-tv.de habe ich unter den Bildern des Tages einen schwitzenden und elend aussehenden Roboter gefunden. Nicht einmal vor ihm hat der neue "Superstar" unter den Viren Halt gemacht....
Auf der Security & Safety Trade Expo (RISCON) in Tokio wurde der "Flu-Robot" vorgestellt, der Ärzten dabei helfen soll, die Schweinegrippe zu diagnostizieren. Der humanoide Roboter simuliert Schweissausbrüche, Konvulsionen, Schmerzkrämpfe wie ein mit H1N1 infizierter Mensch. Die Symptome verschlechtern sich und der Roboter "stirbt" werden sie nicht richtig behandelt.
Ich wage einmal zu behaupten, dass sich wohl die wenigsten Ärzte einen solchen Roboter in die Praxis stellen werden. Für Medizinstudenten oder Schulungen könnte der Schweinegripperoboter aber vielleicht ein sinnvolles Übungsobjekt sein...
Quellen:
www.ntv.de Bilder des Tages
www.youtube.com Flu Robot Displayed in Tokyo
Kennen Sie Massenheim? Nein? Kein Wunder, denn Massenheim ist ziemlich klein. Massenheim ist so klein, dass es noch nicht einmal eine eigene Apotheke hat. Jedenfalls bis vor Kurzem noch nicht: Denn das 1500 Seelendörfchen wird dieser Tage zum "Schauplatz einer hessenweiten Innovation", wie Allgemeine Zeitung berichtet:
Am Dienstag, 27. Oktober, will der Apotheker Michael Schier aus Kastel in der gemeinsamen Filiale der Taunussparkasse und der Nassauischen Sparkasse an der Wickerer Straße22 eine sogenannte CoBox eröffnen, eine Art elektronische Apotheke. In einem etwa vier Quadratmeter großen Raum sollen die Kunden mittels Video-Konferenz aus Schiers Apotheke in Kastel beraten werden und dort Medikamente bestellen und Rezepte einlösen können. Man sehe den Apotheker in Lebensgröße auf dem Schirm und könne sich beraten lassen, ganz wie in der Steinern-Apotheke in Kastel. Schier hat außerdem Niederlassungen in Eppstein und im Wiesbadener Lilien-Carre. Bezahlt werde mit der EC-Karte in der Box oder per Nachnahme an der ...
Meine Mutter hat mir mal eine Geschichte über Strumpfhosen erzählt- ob Sie stimmt, weiß ich nicht-(Sie können ruhig weiterlesen, der Bogen kommt gleich) - Sie ging jedenfalls so: Ein Strumpfhosenfabrikant wollte Nylons auf den Markt bringen, die keine Laufmaschen ziehen... Bevor er dies jedoch umsetzen konnte, wurde es ihm verboten (wie auch immer...), da laufmaschensichere Strumpfhosen den gesamten Strumpfhosenmarkt zum Zusammenfall gebracht hätten. Warum ich das erzähle? Das Strumpfhosenbeispiel ist nicht das einzige, in dem eine nützliche Erfindung zugunsten der Wirtschaft zurückgehalten wird. Solange es nur um Strumfhosen geht, verpufft der Skandal auch schnell wieder. Wenn es statt Laufmaschen jedoch um die Gesundheit von Menschen geht, sollte das anders aussehen. Denn auch hier lässt das Profitstreben absurde Triebe sprießen, wie ein heute Abend im Ersten gesendeter Beitrag zeigen wird:
Heilung unerwünscht . Wie Pharmakonzerne ein Medikament verhindern
Montag, 19. Oktober 2009, 21.00 Uhr im Ersten
Der Film "Heilung unerwünscht" wird ...