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15.7. 2009
Category telehealth

Wikipedia ist keine zuverlässige Quelle für medizinische Informationen

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Hier ein kurzer Hinweis auf einen guten Blogbeitrag von Kevin Pho, alias Kevin MD: Der Beitrag bezieht sich auf eine von ihm verfasste Kolumne in der USA Today, in der er sich in gewohnt kritischer Manier mit der Tatsache auseinandersetzt, dass sowohl Ärzte als auch Patienten medizinische Informationen immer öfter bei Wikipedia "nachschlagen".

Prägnant:

"This isn't to say patients shouldn't research their medical conditions to become better informed. But it's imperative that patients not rely on Wikipedia as the primary source of their health research. Websites sponsored by the government, academic medical centers, or professional medical societies all have more authoritative information that can be relied upon."

Dass eine große und wachsende Zahl von Ärzten sich nach einer neueren Studie bei medizinischen Fachfragen auf Einträge der Online-Enzyklopädie verlässt, fand ich doch ziemlich erstaunlich. Deshalb kann ich seinem Aufruf: "...doctors need to eschew convenience to ensure their decisions are based on sound medical information" nur beipflichten!

Einen weiteren guten Artikel zu dem Thema (Patient und Arzt: Check im Netz) habe ich vor kurzem auch auf spiegel.de gefunden:

Quellen:

KevinMD.com medical weblog: Using Wikipedia for online health information

www.spiegel.de: Check im Netz

USA Today: Wikipedia isn't really the patient's friend

Bild: flickr.com by bastique

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